Pflichtangaben und elektronische Genehmigung

Welche Angaben ein Bewirtungsbeleg braucht, damit ihn das Finanzamt akzeptiert — und warum die Bestätigung per Telegram die gesetzlich geforderte elektronische Genehmigung erfüllt.

Lesezeit: 5 Min.·Aktualisiert: 13.06.2026

Ein Bewirtungsbeleg wird nur anerkannt, wenn er vollständig ist. belege.ai führt dich durch die Pflichtangaben und kümmert sich um die elektronische Genehmigung — hier, was dahintersteckt.

Die Pflichtangaben

Ein vollständiger Bewirtungsbeleg enthält:

Bei einer Bewirtung in der Gaststätte gehört die maschinell erstellte Bewirtungsrechnung dazu. Schickst du das Foto im Chat, hängt belege.ai sie dem Dossier an.

Der geschäftliche Anlass

Der häufigste Grund für Ärger mit dem Finanzamt: ein zu vager Anlass. „Geschäftsgespräch" genügt nicht. Beschreibe konkret, worum es ging — etwa „Projektabstimmung neues Vertriebs-Setup mit der Müller GmbH". belege.ai fragt nach, wenn die Angabe zu allgemein ist.

Die elektronische Genehmigung

Wenn du im Chat auf Bestätigen drückst, hält belege.ai diesen Vorgang revisionssicher fest: Zeitpunkt der Genehmigung, der Telegram-Bezug als genehmigende Handlung und eine Prüfsumme über den Beleginhalt (Teilnehmer und Belege). Ändert sich später eine Pflichtangabe, verfällt die Genehmigung und muss erneuert werden — so kann der Inhalt nach der Freigabe nicht unbemerkt abweichen.

Rechtsgrundlage

Rechtlicher Rahmen: Bewirtungsbelege benötigen eine elektronische Genehmigung nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 EStG in Verbindung mit dem BMF-Schreiben vom 19.11.2025. Die Telegram-Bestätigung erfüllt genau diese Anforderung — eine handschriftliche Unterschrift ist dafür nicht nötig.

Häufige Fragen

Reicht „Geschäftsessen" als Anlass?

Nein. Der Anlass muss konkret sein — wer mit wem worüber gesprochen hat. Allgemeine Floskeln führen zur Aberkennung. belege.ai fragt nach, wenn deine Beschreibung zu vage ist.

Brauche ich eine handschriftliche Unterschrift?

Nein. Die elektronische Genehmigung per Telegram trägt den rechtlichen Nachweis. Eine gedruckte Faksimile-Unterschrift ist optional und rein kosmetisch.

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