Banking-Integration

Wie belege.ai aus Banktransaktionen automatisch fehlende Belege erkennt, Rechnungen aus E-Mail und Portalen einsammelt und Buchungen DATEV-fertig für den Steuerberater vorbereitet.

Der Kontoauszug ist die vollständigste Liste der Geschäftsvorfälle, die ein Unternehmen hat: Jede Abbuchung stand einmal für eine Leistung, für die es einen Beleg geben muss. Genau deshalb beginnt die Belegarbeit sinnvollerweise nicht im Postfach, sondern auf dem Konto — dort ist bekannt, wie viele Belege fehlen, während das Postfach nur zeigt, welche schon da sind.

Eine Banking-Integration liefert die Transaktionen fortlaufend statt einmal im Quartal per CSV. Aus jeder Buchung wird eine offene Position, die entweder einen Beleg bekommt oder begründet ohne bleibt. Der Abgleich läuft über Betrag, Währung, Datum und Verwendungszweck; schwierig wird es bei Sammelauszahlungen von Zahlungsdienstleistern, bei Fremdwährung mit Umrechnungsdifferenz und bei Rücklastschriften, die eine bereits zugeordnete Zahlung wieder aufheben.

Worauf es beim Bankabgleich ankommt

Die Artikel in diesem Thema gehen die Fälle durch, an denen der Abgleich in der Praxis hängt: Kartenzahlungen mit Sammelauszahlung, Marktplatz- und Payment-Provider-Abrechnungen, Kreditkartenumsätze ohne Rechnung im Postfach.

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Häufige Fragen

Warum sollte die Belegsuche beim Bankkonto beginnen und nicht im E-Mail-Postfach?

Weil nur das Konto weiß, wie viele Belege fehlen. Das Postfach zeigt, welche Rechnungen bereits da sind; die Bankbuchung zeigt jede Zahlung, zu der noch keine gehört.

Wie ordne ich eine Sammelauszahlung von Stripe oder PayPal zu?

Eine Auszahlung ist die Summe vieler Umsätze abzüglich Gebühren. Sie wird über den Abrechnungsbericht des Anbieters in Erlöse und Gebühren zerlegt und als Splitbuchung erfasst, nicht als einzelne Zahlung.

Was mache ich, wenn Rechnungsbetrag und Kontobetrag in Fremdwährung nicht übereinstimmen?

Die Differenz zwischen Rechnungswährung und abgebuchtem Euro-Betrag ist eine Kursdifferenz und wird gesondert gebucht. Der Beleg gilt trotzdem als vorhanden.

Braucht jede Bankbuchung einen Beleg?

Fast jede. Ausnahmen sind Vorgänge ohne Aufwandscharakter wie Umbuchungen zwischen eigenen Konten, durchlaufende Posten oder Privatentnahmen. Sie werden begründet ohne Beleg abgeschlossen, nicht einfach offen gelassen.

Wie kommen Bankdaten und Belege beim Steuerberater an?

In der Regel als Buchungsstapel mit verknüpften Belegbildern, etwa im DATEV-Format oder direkt in Lexware Office oder sevDesk. Wichtig ist, dass die Verknüpfung Buchung zu Beleg erhalten bleibt.