Entscheidung · Kosten

Der teuerste Posten
steht auf keiner Rechnung.

Wer die Kosten von KI-Buchhaltung ausrechnet, vergleicht meist einen Monatspreis mit null. Das ist der falsche Vergleich: dagegen stehen deine Stunden, die Nacharbeit der Kanzlei und jeder Beleg, der fehlt. Diese Seite erklärt die Kostenlogik — die aktuellen Tarife stehen auf der Preisseite.

Die Kosten der KI-Buchhaltung bemessen sich nicht am Monatspreis, sondern an dem, was sie ersetzt: eigene Arbeitszeit, Zuarbeit-Nachbearbeitung durch die Kanzlei und entgangene Abzüge durch fehlende Belege. Der dritte Posten ist meist der größte und der unsichtbarste.

Die drei Kostenblöcke

Was Belegarbeit
tatsächlich kostet

Deine eigene Zeit

Suchen, herunterladen, umbenennen, hochladen, zuordnen — pro Beleg wenige Minuten, in Summe Abende. Rechne die Stunden mit dem Satz, zu dem du sonst arbeitest, nicht mit null. Das ist der Posten, den die meisten unterschlagen.

Nacharbeit in der Kanzlei

Unvollständige Belege, unklare Zahlungen, Rückfragen, Nachreichungen: das ist Zuarbeit, die zum Kanzleistundensatz erledigt wird. Wer vollständig und zugeordnet übergibt, kauft dieselbe Leistung günstiger ein.

Entgangene Abzüge

Ohne Beleg entfällt in der Regel der Betriebsausgabenabzug, und beim Vorsteuerabzug fehlt die Voraussetzung. Bei einer Netto-Position von 500 € summiert sich das schnell auf einen dreistelligen Betrag — pro fehlender Zeile.

Und der Posten ohne Zahl

Der Stress im Februar, wenn die Liste kommt. Der Abend, an dem du Portale durchsuchst statt zu arbeiten. Das lässt sich nicht beziffern und ist trotzdem der Grund, warum die meisten irgendwann etwas ändern.

Abrechnungsmodelle

Wie in diesem Markt
abgerechnet wird

Pro Nutzer

Der Klassiker aus der Softwarewelt: ein Preis je Person mit Zugang. Für Buchhaltung passt das schlecht, weil die Arbeit nicht mit der Zahl der Nutzer skaliert, sondern mit der Zahl der Belege. Ein Solo-Selbstständiger mit dreihundert Buchungen zahlt so weniger als ein Fünf-Personen-Betrieb mit fünfzig.

Pro Beleg oder pro Dokument

Direkt an der Menge orientiert und dadurch fair wirkend — bis man merkt, dass auch der erfolglose Versuch Arbeit ist und dass ein Beleg mehrfach gezählt werden kann. Hier lohnt die Frage, was genau als Beleg zählt und was passiert, wenn ein Kontingent ausgeschöpft ist.

Nach Verbrauch

Bei agentischen Systemen wird zunehmend nach tatsächlichem KI-Verbrauch abgerechnet, weil ein Portal-Login mit 2FA um Größenordnungen mehr Arbeit ist als das Auslesen einer PDF aus dem Postfach. Das bildet die Kosten realistisch ab, verlangt aber Transparenz darüber, wo du gerade stehst.

Worauf du achten solltest

Ob es eine Mindestlaufzeit gibt, ob der Einstieg ohne Kreditkarte funktioniert, ob es ein Kontingent gibt und was danach passiert, und ob Zusatzleistungen wie Portal-Logins oder Bewirtungsbelege inbegriffen sind. Unsere aktuellen Tarife und was sie enthalten, stehen auf der Preisseite.

Versteckte Kosten

Was auf der Rechnung
nicht auftaucht

Kostet, ohne dass es auffällt

  • Ein Werkzeug, das nur einen Teil deiner Anbieter abdeckt — den Rest machst du weiter selbst
  • Ein System ohne Weg nach draußen: die Belege liegen schön da, aber nicht in der Buchhaltung
  • Doppelt erfasste Rechnungen, weil Quellen nicht abgeglichen werden
  • Beleglücken, die erst am Jahresende sichtbar werden, wenn nichts mehr zu retten ist
  • Einrichtung, die so aufwändig ist, dass sie nie zu Ende geführt wird

Spart, ohne dass man es sofort sieht

  • Rückfragen, die im Monat der Zahlung eine Minute kosten statt später einen halben Tag
  • Eine Übergabe, in der jede Buchung ihr Dokument hat — weniger Zuarbeit zum Kanzleisatz
  • Abzüge, die erhalten bleiben, weil der Beleg rechtzeitig da war
  • Wiederkehrende Kosten, die überhaupt erst sichtbar werden — inklusive der Abos, die niemand mehr nutzt

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet KI-Buchhaltung?

Das hängt vom Modell ab: pro Nutzer, pro Beleg oder nach tatsächlichem Verbrauch. Für Belegarbeit ist die Zahl der Nutzer der schlechteste Maßstab, weil der Aufwand mit der Belegmenge steigt, nicht mit der Kopfzahl. Die aktuellen Tarife von belege.ai stehen auf der Preisseite.

Lohnt sich KI-Buchhaltung für Kleinunternehmer?

Es hängt weniger an der Unternehmensgröße als an der Belegmenge und ihrer Streuung. Zwanzig Buchungen im Monat von drei Lieferanten sind von Hand machbar. Sobald Ausgaben über viele Anbieter, Karten und Zahlungsdienstleister verteilt sind, kippt die Rechnung schnell — unabhängig vom Umsatz.

Was kostet ein fehlender Beleg?

In der Regel den Betriebsausgabenabzug, und beim Vorsteuerabzug fehlt die Voraussetzung. Bei einer Netto-Position von 500 € kommt so schnell ein dreistelliger Betrag zusammen — je fehlender Zeile. Das taucht auf keiner Rechnung auf und ist trotzdem oft der größte Kostenblock.

Spare ich damit Kosten beim Steuerberater?

In der Regel bei der Zuarbeit, nicht beim Stundensatz. Rückfragen, Nachreichungen und die Belegliste am Jahresende sind genau die Positionen, die zusätzlich anfallen — und die bei vollständiger, zugeordneter Übergabe wegfallen.

Wie rechnet sich das gegen meine eigene Zeit?

Setze deine Stunden mit dem Satz an, zu dem du sonst arbeitest, und multipliziere mit dem Aufwand für Suchen, Herunterladen und Zuordnen. Der Ersparnis-Rechner macht genau diese Rechnung mit deinen eigenen Zahlen.

Gibt es einen kostenlosen Einstieg?

Ja, du kannst ohne Kreditkarte starten. Welche Grenzen dabei gelten und wie die Tarife danach aussehen, steht auf der Preisseite.

Rechne mit deinen eigenen Zahlen

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