PayPal · Rechner

PayPal-Gebühren-Rechner
was wirklich ankommt

Betrag und Transaktionsart eintragen – du siehst sofort Gebühr und Nettoauszahlung, inklusive Auslandsaufschlag. Prozentsatz und Festgebühr bleiben frei änderbar, falls für dein Konto eigene Konditionen gelten.

PayPal zieht die Gebühr direkt von der Zahlung ab: Dein Kunde überweist den vollen Betrag, auf deinem PayPal-Konto landet der Rest. Genau hier laufen Buchhaltungen auseinander – denn buchhalterisch sind das zwei Vorgänge: der Umsatz in voller Höhe und die PayPal-Gebühr als eigene Betriebsausgabe, die ihren eigenen Beleg braucht.

Rechner

Deine PayPal-Gebühr,
sofort gerechnet

Angewendeter Gebührensatz2,49 %
Prozentualer Anteil2,49 €
Festgebühr0,35 €
PayPal-Gebühr gesamt2,84 €
Nettoauszahlung97,16 €
Effektive Belastung2,84 %

Ergebnis ohne Gewähr. Voreingestellt sind die von PayPal veröffentlichten Standardkonditionen für Händler in Deutschland: 2,49 % + 0,35 € für Waren und Dienstleistungen im Inland und 2,99 % + 0,39 € für PayPal Checkout beziehungsweise Karten mit erweiterten Funktionen; der Auslandsaufschlag beträgt je nach Herkunft der Zahlung 0 %, 1,29 %, 1,99 % oder 2,99 %. Bei Währungsumrechnung berechnet PayPal einen Aufschlag auf den Basiswechselkurs – für Handelstransaktionen sind das laut Gebührenseite 3 %. Weil individuelle Konditionen, Mengenrabatte und Sondertarife abweichen, kannst du Prozentsatz und Festgebühr überschreiben; maßgeblich sind die Angaben in deinem PayPal-Konto.

Buchhaltung

Die Gebühr ist ein
eigener Beleg

Die PayPal-Gebühr ist eine ganz normale Betriebsausgabe – sie mindert deinen Gewinn, aber nur, wenn sie in der Buchhaltung auch auftaucht. Der häufigste Fehler: Es wird nur der Auszahlungsbetrag gebucht. Dann stimmt zwar das Konto, aber Umsatz und Gebühr fehlen beide in der richtigen Höhe. Darauf kommt es an:

  • Der Umsatz wird brutto gebucht – also in der Höhe, die dein Kunde bezahlt hat, nicht in Höhe der Auszahlung.
  • Die PayPal-Gebühr wird separat als Betriebsausgabe erfasst, üblicherweise unter Nebenkosten des Geldverkehrs.
  • Die Gebühren sind als Finanzdienstleistung nach § 4 Nr. 8 UStG umsatzsteuerfrei: Es gibt keine Rechnung mit Umsatzsteuerausweis und keinen Vorsteuerabzug.
  • Als Nachweis dienen die PayPal-Transaktionsdetails und die Kontoauszüge – lade sie herunter und hefte sie an den Vorgang.
  • Bei Rückerstattungen erstattet PayPal den prozentualen Anteil, behält aber die Festgebühr ein – auch diese Restgebühr ist eine Betriebsausgabe.
  • Bei Sammelauszahlungen auf das Bankkonto passen die Beträge nie 1:1 zu einzelnen Verkäufen – ohne getrennte Gebührenbuchung wird die Zuordnung im Jahresabschluss zur Sucharbeit.

Wie belege.ai PayPal als virtuelles Konto führt und jede Zahlung in Bruttobetrag plus Gebührenzeile zerlegt, steht auf der PayPal-Integrationsseite.

So rechnest du

PayPal-Gebühr in drei Schritten

1

Betrag eintragen

Der Betrag, den dein Kunde bezahlt – also der Bruttobetrag der Zahlung, nicht dein Nettoumsatz.

2

Art und Herkunft wählen

Waren und Dienstleistungen oder PayPal Checkout, dazu die Herkunft der Zahlung für den Auslandsaufschlag. Eigene Konditionen trägst du direkt in die Felder ein.

3

Gebühr und Auszahlung ablesen

Du siehst die PayPal-Gebühr und was auf deinem Konto ankommt – die Differenz gehört als eigene Betriebsausgabe in die Buchhaltung.

FAQ

Häufige Fragen

Wie hoch sind die PayPal-Gebühren für Händler?

Für den Empfang von Zahlungen für Waren und Dienstleistungen im Inland veröffentlicht PayPal 2,49 % plus 0,35 € Festgebühr je Transaktion. Für PayPal Checkout beziehungsweise Karten mit erweiterten Funktionen sind es 2,99 % plus 0,39 €. Individuelle Konditionen und Mengenrabatte können abweichen – deshalb lassen sich beide Werte im Rechner überschreiben.

Was kostet eine Zahlung aus dem Ausland?

Auf die Inlandsgebühr kommt ein Aufschlag je nach Herkunft der Zahlung: 0 % innerhalb des EWR, 1,29 % aus Großbritannien, 1,99 % aus den USA und Kanada und 2,99 % aus den übrigen Märkten. Kommt eine Währungsumrechnung hinzu, berechnet PayPal zusätzlich einen Aufschlag auf den Basiswechselkurs.

Wer zahlt die PayPal-Gebühr?

Immer der Empfänger. Der Kunde überweist den vollen Betrag, PayPal zieht die Gebühr ab und schreibt dir die Differenz gut. Private Zahlungen an Freunde und Familie im Inland sind kostenlos, solange keine Währung umgerechnet wird – für geschäftliche Zahlungen sind sie aber der falsche Weg.

Sind PayPal-Gebühren absetzbar?

Ja. Die Gebühr ist eine Betriebsausgabe und mindert deinen Gewinn. Sie ist allerdings als Finanzdienstleistung nach § 4 Nr. 8 UStG umsatzsteuerfrei – du bekommst also keine Rechnung mit Umsatzsteuerausweis und kannst keine Vorsteuer ziehen.

Welchen Beleg brauche ich für die PayPal-Gebühr?

PayPal stellt für die Gebühren keine klassische Rechnung aus. Nachweis sind die Transaktionsdetails und die PayPal-Kontoauszüge, in denen Bruttobetrag, Gebühr und Gutschrift ausgewiesen sind. Ohne diesen Nachweis fehlt der Buchung der Beleg.

Was passiert bei einer Rückerstattung?

PayPal erstattet den prozentualen Gebührenanteil, behält aber den Festgebührenanteil ein. Dieser Rest bleibt als Betriebsausgabe bei dir hängen und sollte entsprechend gebucht werden.

Wie hilft belege.ai bei PayPal?

belege.ai liest die PayPal-Umsätze ein, führt PayPal als virtuelles Konto und trennt jede Zahlung in Bruttobetrag und Gebührenzeile. Zu jeder Zeile wird der passende Beleg gesucht und zugeordnet, statt am Jahresende Auszahlungssummen zu rekonstruieren.

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