Rechnungen · Generator

Rechnungsnummer-Generator
ein System, das trägt

Wähle ein Schema und erhalte sofort einen sauberen Nummernkreis – fortlaufend, jahresbasiert oder nach Kunde und Projekt. Inklusive der Regeln, die § 14 UStG wirklich verlangt. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Nach § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG braucht jede Rechnung „eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird“. Entscheidend ist die Einmaligkeit, nicht die perfekte Lückenlosigkeit: Mehrere getrennte Nummernkreise sind ausdrücklich erlaubt – solange jede Nummer nur ein einziges Mal vorkommt und das System nachvollziehbar bleibt.

Generator

Dein Nummernkreis,
sofort erzeugt

MusterRE-NNNN
  • RE-0001
  • RE-0002
  • RE-0003
  • RE-0004
  • RE-0005

Vorschlag ohne Gewähr. Der Generator zeigt die ersten fünf Nummern deines Kreises – das Schema führst du in deinem Rechnungsprogramm fort. Wichtig ist, dass eine einmal vergebene Nummer nie ein zweites Mal auftaucht, auch nicht nach einem Systemwechsel oder Jahreswechsel. Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brauchen nach § 33 UStDV keine Rechnungsnummer.

§ 14 UStG

Einmalig muss sie sein,
nicht perfekt lückenlos

Fehlt die Rechnungsnummer oder taucht sie doppelt auf, ist die Rechnung formal fehlerhaft – und der Vorsteuerabzug deines Kunden steht in Frage. Diese Regeln solltest du kennen, bevor du dein Schema festlegst:

  • Pflichtangabe ist eine fortlaufende Nummer, die der Rechnungsaussteller zur Identifizierung der Rechnung einmalig vergibt (§ 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG).
  • Erlaubt sind mehrere getrennte Nummernkreise – etwa je Zeitraum, Filiale, Betriebsstätte oder Organisationseinheit.
  • Kombinationen aus Ziffern und Buchstaben sind zulässig; das Präfix darf sprechend sein, muss es aber nicht.
  • Eine lückenlose Abfolge ist nicht zwingend vorgeschrieben – Lücken sollten aber erklärbar sein, etwa durch Stornos, Systemwechsel oder Jahreswechsel.
  • Unerklärte Lücken sind der Klassiker in der Betriebsprüfung: Sie begründen Zweifel an der Vollständigkeit der Einnahmen und können eine Schätzung auslösen.
  • Rechnungen bis 250 € Gesamtbetrag sind Kleinbetragsrechnungen nach § 33 UStDV und benötigen keine Rechnungsnummer.
  • Bei einer Gutschrift rechnet der Leistungsempfänger ab – die Nummer stammt dann aus dessen Nummernkreis, nicht aus deinem.
  • Eine Korrektur ersetzt die Nummer nicht: Das Korrekturdokument bekommt eine eigene Nummer und verweist auf die ursprüngliche Rechnung.

Wie sich die Rechnungsnummer von der internen Belegnummer der Buchhaltung unterscheidet, steht im Lexikon.

So gehst du vor

Nummernkreis in drei Schritten

1

Schema wählen

Fortlaufend ist am einfachsten. Jahresbasierte Kreise erleichtern die Ablage, kunden- oder projektbasierte Kreise helfen, wenn du viel wiederkehrend abrechnest.

2

Präfix und Stellen festlegen

Ein kurzes Präfix wie RE macht die Nummer sprechend. Wähle genug Stellen, damit der Kreis nicht überläuft – vier Stellen reichen für 9.999 Rechnungen.

3

Konsequent fortführen

Die Startnummer im Rechnungsprogramm hinterlegen und das Schema nie rückwirkend ändern. Bei einem Wechsel den alten Kreis dokumentiert abschließen.

FAQ

Häufige Fragen

Was verlangt § 14 UStG zur Rechnungsnummer?

Die Rechnung muss eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen enthalten, die der Rechnungsaussteller zur Identifizierung der Rechnung einmalig vergibt (§ 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG). Entscheidend ist, dass keine Nummer zweimal vorkommt.

Muss die Rechnungsnummer lückenlos sein?

Eine lückenlose Abfolge ist nicht zwingend vorgeschrieben. In der Praxis sollten Lücken aber erklärbar sein – etwa durch Stornos, einen Softwarewechsel oder den Jahreswechsel. Unerklärte Lücken wecken in der Betriebsprüfung Zweifel an der Vollständigkeit der Einnahmen und können eine Schätzung auslösen.

Darf ich mehrere Nummernkreise führen?

Ja. Getrennte Kreise für Zeiträume, Filialen, Betriebsstätten oder Organisationseinheiten sind ausdrücklich zulässig, ebenso Kombinationen aus Ziffern und Buchstaben. Wichtig ist nur, dass jede Nummer im Ergebnis einmalig bleibt.

Welches Schema ist das beste?

Für die meisten Unternehmen ein jahresbasierter Kreis wie RE-2026-0001: Er ist eindeutig, sortiert sich von selbst und macht auf einen Blick klar, in welches Jahr die Rechnung gehört. Kunden- oder projektbasierte Kreise lohnen sich, wenn du dieselben Kunden regelmäßig abrechnest.

Darf ich bei 1 anfangen?

Ja, aber es ist nicht immer klug: Die Nummer RE-0001 verrät dem Kunden, dass er dein erster ist. Viele starten deshalb mit einer höheren Startnummer – erlaubt ist das, solange der Kreis danach konsequent fortgeführt wird.

Brauchen Kleinbetragsrechnungen eine Nummer?

Nein. Rechnungen mit einem Gesamtbetrag bis 250 € sind Kleinbetragsrechnungen nach § 33 UStDV und kommen ohne fortlaufende Nummer aus. Für die eigene Ablage ist eine Nummer trotzdem praktisch.

Was ist der Unterschied zur Belegnummer?

Die Rechnungsnummer vergibt der Rechnungsaussteller und sie steht auf dem Dokument. Die Belegnummer vergibt die Buchhaltung des Empfängers, um Buchung und Beleg zu verknüpfen. Mehr dazu im Lexikon-Eintrag zur Belegnummer.

Nummer vergeben ist das eine, Beleg finden das andere

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