Ein Amazon-Business-Konto löst die halbe Belegfrage: Für viele Bestellungen liegt eine Umsatzsteuer-Rechnung automatisch bereit. Die andere Hälfte sind Marketplace-Drittanbieter, die keine hochladen — und genau die tauchen später als unbelegte Kartenbuchung wieder auf. belege.ai holt beides.
Bei Amazon Business hängt es am Verkäufer: Bei Versand durch Amazon und bei Drittanbietern, die am Rechnungsservice teilnehmen, steht die Umsatzsteuer-Rechnung automatisch im Konto. Andere Verkäufer stellen sie manuell — oder gar nicht — bereit. belege.ai lädt die vorhandenen Rechnungen und fordert die fehlenden beim Verkäufer an.
Drei Fälle, drei Wege
Bei Versand durch Amazon und bei teilnehmenden Verkäufern steht die Umsatzsteuer-Rechnung im Konto. belege.ai holt sie dort ab — einzeln pro Bestellung, statt dass du markierst, herunterlädst und ein ZIP-Archiv auspackst.
Manche Marketplace-Verkäufer bieten keine Umsatzsteuer-Rechnung an. Dann bereitet der Agent eine Anfrage an den Verkäufer vor, die du vor dem Versand freigibst — statt dass die Bestellung als unbelegte Buchung liegen bleibt.
Auf dem Kontoauszug steht „AMZN Mktp DE“ mit einem Betrag, der zu keiner einzelnen Bestellung passt, weil Amazon zusammengefasst abbucht. belege.ai gleicht Bestellungen und Abbuchungen ab, statt Beträge zu raten.
So funktioniert's
Du hinterlegst den Zugang einmal sicher über eine geschützte Browser-Sitzung. Danach meldet sich der Browser-Agent selbst an; eine Zwei-Faktor-Bestätigung bestätigst du mit einem Tap per Telegram. Weil die Sitzung bestehen bleibt, passiert das selten.
Der Agent geht die Bestellungen des Zeitraums durch und lädt zu jeder die verfügbare Umsatzsteuer-Rechnung. Wo der Verkäufer keine bereitstellt, wird die Bestellung als offen markiert und eine Anfrage an den Verkäufer vorbereitet.
Jede Rechnung wird der passenden Karten- oder Bankbuchung zugeordnet — auch dann, wenn Amazon mehrere Bestellungen zu einer Abbuchung zusammenfasst. Abgelegt wird DATEV-fertig für Lexware oder den Steuerberater.
So sieht's aus
Was im Business-Konto typischerweise schiefgeht
In größeren Amazon-Business-Konten bestellen mehrere Personen. Die Belege gehören trotzdem alle in dieselbe Buchhaltung. belege.ai arbeitet auf Kontoebene, nicht auf Personenebene — es fehlt nichts, nur weil jemand anderes bestellt hat.
Amazon fasst mehrere Bestellungen zu einer Belastung zusammen und splittet Teillieferungen wieder auf. Ein Abgleich rein über den Betrag geht dabei schief; belege.ai arbeitet mit Bestellnummern, Teilbeträgen und Datum zugleich.
Rücksendungen erzeugen Gutschriften, keine Ausgaben. Sie brauchen keinen Ausgabenbeleg und werden entsprechend behandelt, statt eine Belegsuche zu starten, die nie erfolgreich enden kann.
Läuft die Bestellung über ein Privatkonto, steht der Privatname auf der Rechnung — das gefährdet den Vorsteuerabzug. Der saubere Weg ist ein getrenntes Business-Konto; für zurückliegende Fälle hilft nur eine berichtigte Rechnung des Verkäufers.
Allgemeine Hinweise nach bestem Wissen, keine Steuerberatung. belege.ai ist ein unabhängiges Produkt und steht in keiner Verbindung zu Amazon; Amazon und Amazon Business sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber.
FAQ
Nicht für jede. Bei Versand durch Amazon und bei Marketplace-Verkäufern, die am Rechnungsservice teilnehmen, steht sie automatisch im Konto. Andere Drittanbieter stellen sie manuell bereit — oder gar nicht. Für diese Fälle muss die Rechnung beim Verkäufer angefordert werden.
Manuell über die Bestellübersicht, einzeln oder als Sammeldownload im ZIP-Archiv. Automatisch übernimmt das der Browser-Agent von belege.ai: Er meldet sich im Konto an, geht die Bestellungen des Zeitraums durch und lädt jede verfügbare Rechnung — ohne dass du markierst, herunterlädst und entpackst.
Dann muss sie beim Verkäufer angefordert werden. Bei einer Leistung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen besteht ohnehin die Pflicht, innerhalb von sechs Monaten eine Rechnung auszustellen (§ 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 UStG). belege.ai bereitet die Anfrage vor; du gibst sie mit einem Tap frei.
Weil Amazon mehrere Bestellungen zu einer Belastung zusammenfasst und Teillieferungen getrennt abrechnet. Ein Abgleich über den Betrag allein scheitert daran. belege.ai gleicht deshalb Bestellnummern, Teilbeträge und Datum gemeinsam ab.
Nein. Bestell- und Versandbestätigung dokumentieren den Vorgang, nicht die Leistungsabrechnung; sie erfüllen die Pflichtangaben einer Rechnung nach § 14 Abs. 4 UStG nicht. Für den Vorsteuerabzug brauchst du die Umsatzsteuer-Rechnung des Verkäufers.
Nicht zwangsläufig, aber der Vorsteuerabzug ist gefährdet, weil der Leistungsempfänger korrekt bezeichnet sein muss. Der saubere Weg für die Zukunft ist ein getrenntes Business-Konto; für zurückliegende Bestellungen hilft nur eine berichtigte Rechnung des Verkäufers.
Nein, AWS rechnet getrennt vom Einkaufskonto ab und hat eine eigene Anleitung. belege.ai holt AWS-Rechnungen genauso automatisch, nur über einen anderen Weg.
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