Österreich · Belege sammeln

Belege sammeln
in Österreich

Die Registrierkassa kümmert sich um das, was du ausstellst. Um das, was du bekommst — die Eingangsbelege zu jeder Ausgabe — kümmert sich bisher niemand. belege.ai holt sie automatisch aus Postfach und Anbieterportalen, ordnet sie der Bank- oder Kartenbuchung zu und legt sie sieben Jahre aufbewahrungssicher ab.

Belege sammeln in Österreich heißt: für jede betriebliche Ausgabe den Eingangsbeleg beschaffen, ihn der Zahlung zuordnen und ihn nach § 132 BAO sieben Jahre aufbewahren. belege.ai übernimmt alle drei Schritte automatisch und übergibt das Ergebnis geordnet an deinen Steuerberater in BMD, RZL oder FreeFinance.

Woher die Belege kommen

Postfach, Portal
oder Papier

Aus dem Postfach

Rechnungen aus Gmail, Outlook und jedem IMAP-Postfach werden gezielt zur offenen Zahlung gesucht — als Anhang, hinter einem Download-Link oder direkt im Mailtext. Alternativ leitest du eine Rechnung an deine eigene Adresse name@belege.ai weiter.

Aus dem Anbieterportal

Liegt die Rechnung nur im Kundenkonto — bei A1, Magenta, der Österreichischen Post oder einem SaaS-Anbieter —, meldet sich der Browser-Agent an und lädt sie herunter. Eine Zwei-Faktor-Bestätigung bestätigst du mit einem Tap per Telegram.

Vom Papierbeleg

Kassenbon, Tankquittung, Parkschein: Foto in den Telegram-Chat, ausgelesen und der Kartenbuchung zugeordnet. Der Bon darf danach verblassen — das lesbare Bild ist schon gesichert.

So funktioniert's

Einmal verbinden,
dann läuft es

1

Konten und Postfach verbinden

Bankkonto per Open Banking oder als CSV-Import, dazu Firmenkarte und E-Mail-Postfach. Für login-geschützte Anbieter hinterlegst du den Zugang einmal sicher — danach meldet sich der Browser-Agent selbst an.

2

Zu jeder Buchung den Beleg suchen

Taucht eine Zahlung auf, sucht der Agent gezielt die zugehörige Rechnung: im Postfach, im Kundenkonto des Anbieters oder per Nachfrage bei dir, wenn es nur einen Papierbeleg gibt. Kommt die Rechnung erst später, wartet er und versucht es erneut.

3

Für die Kanzlei aufbereiten

Jeder Beleg wird der Buchung zugeordnet, mit Betrag, Datum und Gegenpartei nachvollziehbar gehalten und sieben Jahre aufbewahrungssicher abgelegt (§ 132 BAO) — bereit für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, die UVA in FinanzOnline und die Übergabe an BMD, RZL oder FreeFinance.

So sieht's aus

Er holt sie.
Du siehst nur das Ergebnis.

belege.ai
online
Zahlung erkannt: 08.04.2026 · 74,90 € · A1 Telekom Austria. 12:31
Die Rechnung liegt nur im A1-Kundenkonto — ich melde mich für dich an. 12:31
Beleg abgelegt
A1_Rechnung_2026-04.pdf
PDF
Der Buchung vom 08.04.2026 · 74,90 € zugeordnet, 20 % USt erkannt.
12:31
Nachricht

Auf den österreichischen Ablauf zugeschnitten

Kein übersetztes Deutschland —
der österreichische Ablauf

USt-Kontext statt DATEV-Versprechen

Normalsatz 20 %, Belege für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und die Umsatzsteuervoranmeldung in FinanzOnline. DATEV-Versprechen bleiben den deutschen Seiten vorbehalten — in Österreich sind BMD, RZL und FreeFinance die üblichen Systeme.

Sieben Jahre statt zehn

§ 132 BAO verlangt sieben Jahre für Bücher, Aufzeichnungen und die dazugehörigen Belege, gerechnet ab dem Ende des Kalenderjahres. belege.ai archiviert die Originaldatei entsprechend — elektronisch, vollständig und nachvollziehbar.

Auch unter der Kleinunternehmergrenze

Seit 1.1.2025 liegt die Kleinunternehmergrenze bei 55.000 € Bruttoumsatz (§ 6 Abs. 1 Z 27 öUStG), mit einer einmaligen Toleranz von 10 % bis 60.500 €. Auch ohne USt-Pflicht bleibt die Aufbewahrungspflicht bestehen — und dein Steuerberater braucht die Belege für den Abschluss.

Übergabe an die Kanzlei

Die geprüften, zugeordneten Originalbelege stehen gebündelt bereit — als Monats-Paket oder über einen login-freien Link. Die Verbuchung bleibt bei deiner Kanzlei; belege.ai liefert nur die vollständige Belegbasis dafür.

Allgemeine Hinweise nach bestem Wissen, keine Steuerberatung. Für die konkrete steuerliche Behandlung ist dein Steuerberater beziehungsweise Wirtschaftstreuhänder zuständig.

Die Rechtsfragen dahinter

Fristen, Pflichten,
Sonderfälle

Zu den österreichischen Belegthemen gibt es eigene, ausführliche Seiten — hier steht nur, wie das Einsammeln funktioniert:

FAQ

Häufige Fragen

Wie sammle ich meine Belege in Österreich automatisch?

Indem die Bankbuchung der Ausgangspunkt ist, nicht das Postfach. belege.ai liest deine Bank- und Kartenbuchungen ein und sucht zu jeder Zahlung gezielt den passenden Eingangsbeleg — im verbundenen Postfach, per Login im Anbieterportal oder durch eine Rückfrage bei dir, wenn nur ein Papierbeleg existiert.

Wie lange muss ich Belege in Österreich aufbewahren?

Grundsätzlich sieben Jahre nach § 132 BAO, gerechnet ab dem Ende des jeweiligen Kalenderjahres. Für einzelne Unterlagen — etwa im Zusammenhang mit Grundstücken — gelten längere Fristen. belege.ai archiviert die Originaldatei entsprechend.

Ersetzt belege.ai meine Registrierkassa?

Nein. Die Registrierkassa betrifft die Belege, die du ausstellst. belege.ai kümmert sich um die Gegenrichtung: die Eingangsbelege zu deinen Ausgaben. Wann eine Registrierkassenpflicht besteht, steht auf der eigenen Seite dazu.

Arbeitet ihr mit BMD, RZL oder FreeFinance?

belege.ai bereitet die Belege so auf, dass deine Kanzlei sie in BMD, RZL oder FreeFinance ohne Sammelarbeit weiterverarbeiten kann, und stellt sie gebündelt bereit. Die eigentliche Verbuchung bleibt bei der Kanzlei. Ein deutsches DATEV-Versprechen geben wir für Österreich bewusst nicht.

Ich bin Kleinunternehmer — brauche ich das trotzdem?

Ja. Seit 1.1.2025 liegt die Kleinunternehmergrenze bei 55.000 € Bruttoumsatz mit einer einmaligen Toleranz von 10 % (§ 6 Abs. 1 Z 27 öUStG). Auch ohne Umsatzsteuerpflicht musst du deine Belege sieben Jahre aufbewahren, und die Betriebsausgabe braucht den Nachweis genauso.

Funktioniert das mit meiner österreichischen Bank?

Die Buchungen kommen entweder per Open Banking oder als CSV-Import aus dem Online-Banking herein. Die Belegsuche selbst hängt nicht an der Bank, sondern an der Buchung — sie funktioniert deshalb mit jedem Konto, das sich einlesen lässt.

Was passiert, wenn ein Beleg gar nicht auffindbar ist?

Dann bleibt die Buchung sichtbar offen und der Agent sucht weiter, statt die Lücke bis zum Jahresabschluss zu verstecken. Ist wirklich kein Fremdbeleg zu bekommen, bereitet belege.ai einen nachvollziehbaren Eigenbeleg vor — als Ausnahme, nicht als Regel.

Belege sammeln, ohne zu sammeln

Bankkonto und Postfach einmal verbinden — danach landet zu jeder Buchung der passende Beleg von allein in deiner Ablage. Kostenlos starten, ohne Kreditkarte.

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