Für Steuerberater

E-Rechnung beim Mandanten,
ohne Versprechen auf Vorrat

Was belege.ai heute tut, steht hier klar getrennt: Ausgangsrechnungen entstehen als Factur-X beziehungsweise ZUGFeRD im PDF und als XRechnung-XML. Eingehende Rechnungen werden unverändert archiviert und ausgelesen.

Auf einen Blick

Bei Ausgangsrechnungen erzeugt belege.ai einen maschinenlesbaren Datensatz nach EN 16931: als Factur-X beziehungsweise ZUGFeRD, das in die lesbare PDF-Rechnung eingebettet wird, sodass der Empfänger eine einzige Datei bekommt, und alternativ als XRechnung im Profil 3.0 der KoSIT als eigenständige XML-Datei. Bei eingehenden Rechnungen liegt der Schwerpunkt woanders: Sie werden unverändert archiviert, mit einer SHA-256-Prüfsumme versehen und mit Belegdatum, Lieferant, Betrag, Währung und Rechnungsnummer erfasst und der Zahlung zugeordnet. Ein gesondertes Auswerten des im PDF eingebetteten XML-Datensatzes gehört heute nicht dazu — und wir tun auch nicht so. Fristen und Stichtage zur E-Rechnungspflicht stehen bewusst nicht auf dieser Seite, sondern in unseren Ratgeber-Artikeln, die dafür gepflegt werden.

In der Kanzlei heute

Woran es bei Mandanten hängt

  • Ausgangsrechnungen werden weiterhin als reines PDF verschickt, weil das Rechnungsprogramm es so anbietet
  • Eingehende E-Rechnungen liegen als PDF im Postfach, und die Zuordnung zur Zahlung macht trotzdem jemand von Hand
  • Jeder Anbieter nennt sein Format anders, und der Mandant fragt die Kanzlei, was er nun braucht
  • Formate und Fristen werden in Marketingtexten munter durcheinandergeworfen
  • Am Ende zählt für die Kanzlei nur, ob der Beleg archiviert und der Buchung zugeordnet ist

So funktioniert's

Ausgang und Eingang getrennt betrachtet

1

Ausgangsrechnung erzeugen

Die Rechnung entsteht als lesbares PDF mit eingebettetem Factur-X- beziehungsweise ZUGFeRD-Datensatz nach EN 16931.

2

Oder als XRechnung ausgeben

Verlangt der Empfänger XRechnung, wird der Datensatz im Profil 3.0 der KoSIT als eigenständige XML-Datei bereitgestellt.

3

Eingangsrechnung archivieren und zuordnen

Das Dokument wird unverändert mit Prüfsumme abgelegt, mit seinen Kopfdaten erfasst und der Zahlung zugeordnet.

Für die Kanzlei

Klar getrennt statt pauschal versprochen

Hybrid: eine Datei für den Empfänger

Der Factur-X- beziehungsweise ZUGFeRD-Datensatz wird in die lesbare PDF-Rechnung eingebettet. Der Empfänger bekommt ein PDF, das zugleich maschinenlesbar ist.

XRechnung 3.0 als eigenständiges XML

Für Empfänger, die XRechnung verlangen, wird der Datensatz im Profil 3.0 der KoSIT ausgegeben — mit hinterlegter Prüfsumme über das erzeugte XML.

Eingang wird archiviert, nicht umgeschrieben

Eine eingehende Rechnung bleibt so, wie sie angekommen ist. Unverändert abgelegt, mit SHA-256-Prüfsumme, als Beleg an der Zahlung.

Kopfdaten werden erfasst

Belegdatum, Lieferant, Betrag, Währung und Rechnungsnummer werden ausgelesen — die Grundlage für Zuordnung und Dublettenerkennung.

Auch der Weg über das Postfach funktioniert

Kommt die Rechnung als Mail, kann der Mandant sie an seine eigene Adresse bei belege.ai weiterleiten; Anhang, Downloadlink oder die Mail selbst werden zum Beleg.

Keine Fristenversprechen auf der Produktseite

Stichtage zur E-Rechnungspflicht stehen in den Ratgeber-Artikeln, die dafür gepflegt werden — nicht hier, wo sie veralten würden.

Klarstellung

Was wir liefern,
und was in der Kanzlei bleibt

Was belege.ai nicht ist

  • Kein Auswerten des in einer eingehenden Rechnung eingebetteten XML-Datensatzes
  • Keine Validierung eingehender E-Rechnungen gegen EN 16931 oder ein Prüfschema
  • Kein vollständiges PDF/A-3-Packaging der erzeugten Rechnung — eingebettet wird der Datensatz nach Factur-X-Konvention
  • Kein Versand über Peppol und kein E-Rechnungsportal
  • Keine Aussage zu Fristen und Übergangsregelungen auf dieser Seite

Was belege.ai übernimmt

  • Ausgangsrechnungen mit Factur-X beziehungsweise ZUGFeRD nach EN 16931 im PDF erzeugen
  • XRechnung im Profil 3.0 der KoSIT als eigenständige XML-Datei ausgeben
  • Eingehende Rechnungen unverändert mit SHA-256-Prüfsumme archivieren
  • Kopfdaten auslesen und den Beleg der Zahlung zuordnen
  • Rechnungen aus dem Postfach oder per Weiterleitungsadresse übernehmen

FAQ

Häufige Fragen

Erzeugt belege.ai eine E-Rechnung nach EN 16931?

Für Ausgangsrechnungen ja: als Factur-X beziehungsweise ZUGFeRD, eingebettet in die lesbare PDF-Rechnung, oder als XRechnung im Profil 3.0 der KoSIT als eigenständige XML-Datei.

Wird der XML-Teil einer eingehenden E-Rechnung ausgewertet?

Nein. Eine eingehende Rechnung wird unverändert archiviert und wie jeder andere Beleg ausgelesen — Belegdatum, Lieferant, Betrag, Währung, Rechnungsnummer — und der Zahlung zugeordnet. Ein gesondertes Auswerten des eingebetteten Datensatzes gehört heute nicht dazu.

Ist die erzeugte Rechnung PDF/A-3?

Der maschinenlesbare Datensatz wird nach Factur-X-Konvention an das PDF angehängt, mit passendem Dateinamen und Medientyp. Ein vollständiges PDF/A-3-Packaging mit XMP-Erweiterung ist damit nicht behauptet.

Wo finden wir belastbare Angaben zu Fristen?

In unseren Ratgeber-Artikeln zur E-Rechnung. Auf Produktseiten halten wir bewusst keine Stichtage vor, weil sie dort veralten und dann falsch beraten.

Ersetzt belege.ai unsere Kanzleisoftware?

Nein. belege.ai beschafft, prüft und übergibt Belege. Kontiert und gebucht wird weiterhin bei euch — in DATEV, ADDISON, Lexware Office oder sevDesk. belege.ai liefert dorthin zu.

Was kostet belege.ai die Kanzlei?

Nichts. Das Abo läuft über den Mandanten. Die Kanzlei wird aus dem Mandantenkonto eingeladen oder bekommt den login-freien Download-Link — beides ohne eigenen Vertrag. Die aktuellen Tarife für den Mandanten stehen auf der Preisseite.

Der Beleg ist da, bevor du fragst

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