Für Steuerberater

Verfahrensdokumentation,
beim Belegweg belastbar

Wir liefern kein fertiges Dokument und kein Testat. Wir liefern das, was der Belegteil einer Verfahrensdokumentation beschreiben muss: einen immer gleichen Weg vom Eingang bis zur Ablage, unverändert und nachvollziehbar.

Auf einen Blick

Eine Verfahrensdokumentation beschreibt, wie Belege im Unternehmen entstehen, erfasst, abgelegt und aufbewahrt werden. Verantwortlich dafür ist der Mandant, in der Regel gemeinsam mit seiner Kanzlei — belege.ai erstellt sie nicht und testiert sie nicht. Was belege.ai beitragen kann, ist ein Belegweg, der sich präzise beschreiben lässt: Jeder Beleg wird unverändert abgelegt und mit einer SHA-256-Prüfsumme versehen; die Zuordnung zwischen Beleg und Zahlung wird festgehalten; Dubletten und aufgetrennte Sammel-PDFs bleiben auf ihr Ursprungsdokument zurückführbar; genehmigte Bewirtungsbelege liegen als eingefrorene PDF-Fassung samt festgehaltenem Genehmigungszeitpunkt vor; die Verarbeitung läuft auf Servern in Deutschland, und Mandantendaten werden nicht für Training verwendet. Für die Kassenführung stellen wir zusätzlich eine kostenlose, ausfüllbare Vorlage bereit.

In der Kanzlei heute

Warum die Doku so oft fehlt

  • Der Mandant hat keine, weil niemand sagen kann, wie sein Belegweg eigentlich aussieht
  • Der beschriebene Prozess und der gelebte Prozess sind zwei verschiedene Dinge
  • Papierbelege werden fotografiert, aber niemand hat festgelegt, was danach mit dem Original passiert
  • Bei einer Kassennachschau wird genau dieses Dokument als Erstes verlangt
  • Softwareanbieter versprechen Konformität, die sie gar nicht liefern können

So funktioniert's

Was ihr beschreiben könnt, wenn belege.ai im Einsatz ist

1

Eingang beschreiben

Belege kommen aus Postfach, Anbieterportal, Weiterleitungsadresse oder als Foto im Chat — ein endlicher, benennbarer Satz an Wegen.

2

Erfassung beschreiben

Kopfdaten werden ausgelesen, Sammeldokumente werden aufgetrennt, Dubletten werden markiert, der Beleg wird der Zahlung zugeordnet.

3

Ablage beschreiben

Das Dokument bleibt unverändert, bekommt eine SHA-256-Prüfsumme und wird auf Servern in Deutschland aufbewahrt.

Für die Kanzlei

Bausteine, die belastbar sind

Unverändertes Original mit Prüfsumme

Der Beleg wird so abgelegt, wie er angekommen ist. Die SHA-256-Prüfsumme macht eine spätere Veränderung erkennbar.

Zuordnung ist Teil des Datenbestands

Die Verknüpfung von Beleg und Zahlung ist gespeichert, nicht rekonstruiert — sie lässt sich als Verfahrensschritt beschreiben.

Herkunft bleibt nachvollziehbar

Bei aufgetrennten Sammeldokumenten bleibt der Bezug zum Ursprungsdokument und zum Seitenbereich erhalten.

Bewirtung mit dokumentierter Genehmigung

Die elektronische Genehmigung wird mit Zeitpunkt und einer Prüfsumme über den genehmigten Inhalt festgehalten; das PDF wird eingefroren.

Kostenlose Vorlage für die Kassenführung

Für den Kassenteil gibt es ein ausfüllbares Gerüst als PDF — ohne Anmeldung, genau das Dokument, das bei einer Kassennachschau verlangt wird.

Verarbeitung in Deutschland

Server in Deutschland, verschlüsselt hinterlegte Zugangsdaten, kein Training auf Mandantendaten — Angaben, die in die Doku gehören.

Klarstellung

Was wir liefern,
und was in der Kanzlei bleibt

Was belege.ai nicht ist

  • Keine fertige Verfahrensdokumentation für den Mandanten
  • Kein Testat, keine Zertifizierung und keine Konformitätszusage
  • Keine Aussage darüber, ob das ersetzende Scannen im Betrieb des Mandanten zulässig ausgestaltet ist
  • Keine Vernichtungsfreigabe für Originalbelege

Was belege.ai übernimmt

  • Einen benennbaren, immer gleichen Belegweg vom Eingang bis zur Ablage
  • Unveränderte Dokumente mit SHA-256-Prüfsumme
  • Festgehaltene Zuordnung zwischen Beleg und Zahlung, mit Herkunft bei Sammeldokumenten
  • Dokumentierte elektronische Genehmigung bei Bewirtungsbelegen
  • Eine kostenlose, ausfüllbare Vorlage für die Verfahrensdokumentation zur Kassenführung

FAQ

Häufige Fragen

Erstellt belege.ai die Verfahrensdokumentation?

Nein. Sie ist Sache des Mandanten, üblicherweise gemeinsam mit der Kanzlei. belege.ai liefert Bausteine für den Belegteil und für die Kassenführung eine kostenlose, ausfüllbare Vorlage.

Können wir das ersetzende Scannen darauf stützen?

Das entscheidet ihr, nicht wir. belege.ai bewahrt das Bild oder PDF unverändert mit Prüfsumme auf und hält die Zuordnung fest. Ob und ab wann der Mandant Originalbelege vernichten darf, ist Teil eurer Beurteilung und seiner Verfahrensdokumentation.

Ist belege.ai GoBD-zertifiziert?

Nein. Eine Zertifizierung einzelner Software gibt es in diesem Sinne nicht; beurteilt wird das Verfahren beim Mandanten. Wir beschreiben deshalb nur, was das System nachweislich tut.

Was ist mit der Kasse?

Für die Verfahrensdokumentation zur Kassenführung gibt es bei uns ein kostenloses, ausfüllbares Gerüst als PDF — eingesetzte Kassen und TSE, Bedienung und Storno, Tagesabschluss, Belegablage, Störungen.

Wo liegen die Daten, und wer sieht sie?

Server in Deutschland, verschlüsselt hinterlegte Zugangsdaten, kein Training auf Mandantendaten. Jeder Beleg wird als unverändertes Dokument mit SHA-256-Prüfsumme abgelegt. Ein als Steuerberater eingeladener Zugang sieht Buchungen und Belege, aber keine Zugangsdaten, Integrationen oder Kontoeinstellungen des Mandanten.

Ersetzt belege.ai unsere Kanzleisoftware?

Nein. belege.ai beschafft, prüft und übergibt Belege. Kontiert und gebucht wird weiterhin bei euch — in DATEV, ADDISON, Lexware Office oder sevDesk. belege.ai liefert dorthin zu.

Der Beleg ist da, bevor du fragst

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